Zeit, dass sich was dreht – das Nachhaltigkeitskonzept der Fußball EM 2024

Am Freitag ist es soweit und die Fußball EM 2024 in Deutschland wird durch das Eröffnungsspiel Deutschland gg Schottland in München eröffnet. Ein Turnier, für welches keine neuen Stadien gebaut werden mussten, welche dann im Anschluss der Natur überlassen werden. Außerdem findet es in einem Land statt, welches die Menschenrechte wahrt und in dem es nur kurze Reisewege für die Teams gibt.

Teil der Ausschreibung für die EM 2024 war unter anderem ein ausführliches Nachhaltigkeitskonzept. Auf insgesamt 75 Seiten fasst der DFB sein Nachhaltigkeitskonzept zusammen, welches sich auf 3 Bereiche fokussiert:

 

Ökologische Nachhaltigkeit
Zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der UEFA EURO 2024 werden mehrere Maßnahmen ergriffen. Ein zentraler Bestandteil ist das „Combi-Ticket Plus“, das Fans ermutigen soll, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, indem es kostenfreie oder vergünstigte Fahrten, auch im Fernverkehr, anbietet. Zusätzlich setzen die Veranstalter auf 100% erneuerbare Energien in und um die Stadien und ein einheitliches Abfallkonzept, das Abfallvermeidung und -trennung betont. Weitere Maßnahmen umfassen die Förderung der Elektromobilität durch Ladeinfrastrukturen und den Einsatz von Elektrofahrzeugen für Shuttle-Dienste.

 

Soziale Nachhaltigkeit
Die Förderung von Diversität und Inklusion steht ebenfalls im Mittelpunkt der UEFA EURO 2024. Zu den Maßnahmen gehören barrierefreie Stadionerlebnisse und Initiativen wie das „EURO Future Lab“, das digitale Innovationen in den Fußball integriert und somit eine Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit schafft. Diese Programme zielen darauf ab, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen einzubeziehen und die lokale Gemeinschaft aktiv in die Planung und Durchführung der Veranstaltungen einzubinden. Zudem fördert der DFB den Breitensport und unterstützt mit verschiedensten Maßnahmen eine nachhaltige und gesunde Gesellschaft.

 

Menschenrechte
Die Menschenrechtsstrategie der UEFA EURO 2024 orientiert sich an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. Dies umfasst transparente Ausschreibungen und die Sicherstellung fairer Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Lieferkette. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit Menschenrechtsorganisationen, um sicherzustellen, dass alle Maßnahmen menschenrechtskonform sind. Regelmäßige Berichte und Audits sollen für Transparenz und Verantwortlichkeit sorgen.

 

Damit adressierten DFB und UEFA bereits 2018 die Kategorien Environment, Social und Governance im Vergabeverfahren zur EM 2024. Besonders entscheidend für den Erfolg einer nachhaltigen Europameisterschaft ist aus unserer Sicht, ob der ÖPNV dem erwarteten gestiegenen Andrang standhalten kann, und ob die Kommunikation mit den Fans besser funktionieren wird, als noch im Jahr 2021. Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie im Jahr 2021, wurde offensichtlich, dass die Kommunikation über die App, unter anderem in den Spielen in München nur bedingt funktioniert hat.

Das Nachhaltigkeitskonzept des DFB und der UEFA finden Sie unter folgendem Link: Nachhaltigkeitskonzept EM 2024.

 Wir hoffen, dass das Konzept der UEFA und des DFB aufgeht und es wirklich zu der nachhaltigsten EM aller Zeiten wird. Und jetzt konzentrieren wir uns aufs sportliche und drücken der DFB-Mannschaft die Daumen für größtmöglichen Erfolg! Holt euch das Ding!

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